2013_07_17 Kammerflimmern#1

FILMREIHE

Mittwoch, 17. Juli 2013 | 21 Uhr

Kammerflimmern #1 – KUNST & POLITIK

Kammerflimmern – der wöchentliche Filmabend im ORi
jeden Mittwoch ab 21 Uhr, jeden Monat ein neues Thema

Logo KammerflimmernZur Reihe:

Nach dem Kammerflimmern Spezial während der ORiphilharmonie runden wir den Juli mit filmischen Genüssen zu unseren Lieblingsthemenbereichen Kunst/Kultur und Politik/Gesellschaft ab.
Genähert wird sich dieser Melange aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Angebot haben wir einen künstlerischen Kurzfilm von Guy Debord, dem Begründer der Situationistischen Internationale, sowie eine Doku zum Verhältnis der Studentenbewegung der sechziger und siebziger Jahre zu Kunst, dann einen Langfilm zu feministischer Kunst und der Rolle von Künstlerinnen und schlußendlich wird den Folgen von kapitalistischer Stadtentwicklung für KünstlerInnen und Kreative nachgespürt.
Wir wünschen viel Spaß, Erkenntnis und Inspiration!

Zu den heutigen Filmen:

DK / F 1961, 19 min

Die „Kritik der Trennung“ lässt sich nicht einfach nur als abstrakte Kritik der „vollendeten Trennung“ durch die „spektakuläre Warenökonomie“ verstehen, sondern als konkrete Kritik der Trennung von einigen Freundinnen und Freunden, als Verlust. „Welches wahrhaftige Projekt haben wir verloren?“
Ein Avantgarde-Kurzfilm, der sich mit dem Konflikt zwischen Film und Realität auseinandersetzt. Guy Debord kontrastiert seine poetische Narration mit einer zufällig scheinenden, manchmal sogar nur sublimen Auswahl an Bildern, die nicht selten politischer Natur sind, aber auch aus Spielfilmen kommen. Ein interessantes Experiment…

D 2003, 59 min
Den Linken war die Kunst von jeher nicht geheuer. Die Überzeugung, Romane und Gedichte seien dem Klassenkampf nicht nützlich (wahrscheinlich sogar schädlich!), gehörte in den sechziger und siebziger Jahren zur revolutionären Grundausstattung. Mit allen Mitteln sollte die Kunst an die Wirklichkeit der Erniedrigten und Benachteiligten heran geführt werden – und diese an die Kunst. Über das widersprüchliche Verhältnis der Linken zur Kunst denken u.a. nach: Filmemacher Harun Farocki, Erika Runge, der Philosoph Rüdiger Safranski und der Schriftsteller Martin Walser.

 

Eintritt frei

Bar geöffnet ab 20 Uhr | Film ab 21 Uhr


ORiAdmin



X