2015_7_16 Lesebühne Kai Pohl

LESEBÜHNE

Donnerstag, 16. Juli 2015 | 21 Uhr

Ich fang nochmal an… | Die Neuköllner Lesebühne

KAI POHL – 1964 ODER DAS MARKTKONFORME SCHWEIGEN DER SEELE DES MÄNNLICHEN MACHTSUBJEKTS

Buchvorstellung mit Silvia Koerbl, Wolf Schwarz und Kai Pohl

„Wenn sich die Menschen nicht erheben, erhebt sich am Ende das Meer, das Gras sprengt die Straßen, Mauern fallen im Wind, die dekorative Rhetorik der Herrscher wird ihnen als brennender Stahl auf die Füße fallen.“

Der Text verbindet Cut-ups aus dem Internet mit biografischen Notizen, innere Stimmen mit Zitaten und Gesprächsfetzen aus der Welt der realen Illusion, die durch Mangel an Vorstellungskraft entsteht, der Moment ihres Aufflackerns in großen roten Fieberbuchstaben. Es sei ein Zeichen von Wahnsinn, im Winter reife Trauben zu verlangen, meint Marc Aurel, und Epiktet ergänzt: „Der Streit geht nicht um derlei beliebige Gegenstände, sondern darum, ob wir wahnsinnig sind oder nicht.“

Eintritt frei

Bar geöffnet ab 20 Uhr | Lesung ab 21 Uhr


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