(English version below)

Das ORi befindet sich im Reuterkiez von Berlin-Neukölln, in der Friedelstraße 8. Ehemals als Ladengeschäft eines Goldwarenhändlers und Waschmaschinenmonteurs genutzt, öffnete das ORi als interdisziplinärer Projektraum 2007 nach langem Leerstand seine Türen.

Heute ist das ORi eine im Kiez fest verankerte Einrichtung und bietet jungen professionellen Künstler*innen verschiedener Kunstsparten einen Ort für die Präsentation ihrer Werke und zum Austausch. Das ORi ist ein unabhängiger, selbstorganisierter Projektraum, der zugleich Ausstellungsort und Ideenwerkstatt für junge professionelle Künstler*innen der Bildenden Kunst ist, aber auch einen offenen Raum bietet für Kulturveranstaltungen der Sparten Literatur und Musik. Als gesellschaftspolitisch interessierte Einrichtung, legt das ORi Wert auf Diskursveranstaltungen zu aktuellen Themen.

Gleichzeitig steht das ORi-Kollektiv für partizipative Strukturen. Auf spendenbasis werden die Räumlichkeiten für externe Gruppen freigegeben, die unserem Selbstverstädnis entsprechend ihre künstlerischen Aktivitäten oder nachbarschaftlichen Angebote sowie Kollektivtreffen bei uns realisieren möchten.

Unter anderem probt regelmäßig eine Refugee-Theatergruppe in den Räumen, dient das ORi als Anlaufpunkt für solidarische Beratungsangebote oder es finden Kinder- und Jugendprojekte räumliche Unterstützung, wie beispielsweise die Fotoausstellung „Perspektivwechsel“ bei der Kinder aus verschiedenen Herkunftsländern über ein Jahr lang mit Einwegkameras ihren Berliner Alltag fotografierten.