Drink & Sign: Barabend mit Unterschriftensammlung

Barabend mit Unterschriftensammlung zum Volksentscheid Berlin Werbefrei

 

Du hast noch nicht unterschrieben?
Du willst wissen, um was es genau geht?
Du hast volle Unterschriftenlisten zum Abgeben?

 

Am Mittwoch, 14. März laden wir ab 18.30 Uhr gemeinsam mit Berlin Werbefrei zu einem Barabend ein! Informelle Infogespräche werden den ganzen Abend über an der Bar serviert. Aktuelle Infos zum Abend findet ihr auch in unserer zugehörigen facebook-Veranstaltung.

 

Informationen zum Volksentscheid Berlin Werbefrei
www.berlin-werbefrei.de

https://de-de.facebook.com/berlinwerbefrei/

 

Die Stadt wird zur Ware, der öffentliche Raum kommerzialisiert: Wer entscheidet, wem die Stadt gehört und wie sie aussieht?

 

Während wir auf unseren mobilen Endgeräten und Computern Ad-Blocker installieren, führt im öffentlichen Raum kein Weg an der Werbung vorbei! Egal ob Billboards, sich drehende Leuchtreklame-Tafen, digitale Werbeflächen oder ganze Hausfassaden umfassende Werbebanner: Außenwerbung beansprucht immer mehr Raum! Die einen kritisieren, dass Werbung fragwürdige Leitbilder und Wertvorstellungen vermittelt oder gar diskriminierend wirkt. Andere stören sich an der Monopolstellung einger weniger großer Marken und Konzerne oder schlichtweg daran, dass wirtschaftlicher Profit über gesellschaftlichen und sozialen Interessen gestellt werden. Wieder andere sehen die Sicherheit im Straßenverkehr gefährdet oder finden, dass Werbung die Stadt verunstaltet. Die Argumente für die Reduzierung der Außenwerbung sind vielfältig.


Mit einem neuen Werbegesetz setzt sich der Volksentscheid Berlin Werbefrei für die Rückgewinnung des öffentlichen Raums und eine Neuregelung des Umgangs mit Außenwerbung ein: Produkt- und Dienstleistungswerbung soll deutlich reduziert werden. Plakate für Veranstaltungen, für Kultur, Sport und Gemeinnütziges sollen im Vordergrund stehen. Diese wird es weiterhin an Lifaßsäulen, Kulturflächen und Bushaltestellen geben. Produktwerbung ist nur noch an der „Stätte der Leistung“ erlaubt, zum Beispiel an Läden, Gaststätten und Betrieben. Insbesondere der Einzelhandel erhält so mehr Aufmerksamkeit. In Schulen, Universitäten und öffentlichen Einrichtungen darf nicht geworben werden. Sponsoring soll nur erlaubt sein, wenn eine Beeinflussung ausgeschlossen ist und Transparenz gewahrt wird. Der Lebensraum kann neu gestaltet werden. Wir holen uns ein Stück unserer Stadt zurück!

 

 

 

ORi Balboa



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