LiteraTour NKL: Lars Jongeblod 9.6. 19 Uhr

Lars Jongeblod, Über die Zäune (Raniser Debüt)

»Über die Zäune« ist der erste Roman des Neuköllner Autors und
Stipendiaten des »Raniser Debüts« Lars Jongeblod. Mit hohem Erzähltempo und Situationskomik erzählt er von der Orientierungslosigkeit der jungen Generation: Willkommen im Leben!

Benj wohnt bei seinen Eltern und fristet ein Dasein als Einzelhandelskaufmann. Sein Leben gerät völlig aus der Bahn, als er von der Polizei beim Fahren im Drogenrausch erwischt wird. Mit seinen Freunden Ari und Mo ergreift er die Flucht nach vorn. Ein alter Gebrauchtwagen, der Weiße, wird ihr Vehikel auf einem Trip, der sie ÜBER DIE ZÄUNE quer durchs Land führt:

Die Anhalterin Kik, die ihre Sexualität auslebt. Mark, der sein Heil in der Politik sucht. Maja, die Frau von der Modenschau. Wolfgang, der die Jungs betrunken aufgabelt. Die Schlägertypen. Die Demonstranten. Die Kirche. Das Museum. Die Werbung. Die Bars und Clubs. Die Musik und ein Mädchen ohne Namen …

»Über die Zäune« ist der erste Roman des Berliner Autors und Stipendiaten des »Raniser Debüts« Lars Jongeblod. Mit hohem Erzähltempo, großem Gespür für Situationskomik und Sensibilität schildert er den rasanten Road Trip der drei Freunde, die ihre Grenzen testen … Jongeblod greift ein aktuelles und viel diskutiertes Thema auf: die Orientierungslosigkeit einer jungen Generation, der die Eltern weder Vorbild sind noch zur Polarisierung herausfordern. (zur vollständigen Rezension: Lesart Heft 1, 2018)

Das »Raniser Debüt«

… ist als Autorenförderung einzigartig und bietet die Möglichkeit, ein Jahr lang das eingereichte Manuskript auszuarbeiten. Es gibt keine Beschränkung der literarischen Genres, Stile und Formen: „Die Geschichte von Lars Jongeblod hat uns in ihren Bann gezogen.“ (Jury)

Matthias W.



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