metamorphosen nr. 16 „Gespenster“ release Freitag, 3. März 2017 20.30 Uhr

»Gespenster« – die neue Ausgabe ist erschienen!
Lesungen, Hefte, Musik & Getränke…bis zum Morgengrauen

Der Eintritt wie immer frei.

Das Programm:

Heftpräsentation (Redaktion)

Im Gespräch: Ricardo Domeneck

Lesung: Joachim Bessing

Lesung: Anja Kümmel

Das Thema: Für den Autor Tom McCarthy ist der langsam wachsende, graue »Buffering-Balken« das Symbol für das Gespenst gewordene Noch-nicht des digitalen Contents. Als Noch-nicht ist auch der im Entstehen begriffene Text so ein Mittelding, und ein Mittel: etwa um Paranoia zu bannen und Gespenster, oder was uns sonst noch so heimsucht. Die Vorstellung von Gegenwart als einer gebufferten also, als Stream, und der Text als Problem zwischen der Retrobewegung (als Ausweg?) einerseits und dem Loop dessen, was »sich verfängt und wüst modert« andererseits. In diesem Heft soll es um die Gespenster gehen, das Verweigern von Ratio und diverse Wiedergänger. Dieses Vorwort ist das Noch-nicht dieser Ausgabe und gewissermaßen ihr Buffer-Symbol. (Aus dem Editorial)

Joachim Bessing, geboren am 26. Juni 1971, Autor mehrerer Bücher und, neben Anne Waak und Ingo Niermann, Herausgeber von Waahr.de. Seit dem 1. Januar 2016 erscheint dort sein Tagebuch unter jährlich wechselnden Titeln. Er lebt in Frankfurt am Main und in Berlin.

Anja Kümmel, geboren 1978 in Karlsruhe, lebt in Berlin. Sie studierte Gender Studies und Spanisch in Los Angeles, Madrid und Hamburg. Seit 2009 ist sie als freie Autorin und Journalistin tätig. Neben zahlreichen Publikationen in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlichte sie fünf Romane: La Danza Mortale (2004), Das weiße Korsett (2007), Hope’s Obsession (2008), Träume Digitaler Schläfer (2012) und V oder die Vierte Wand (2016).

Matthias W.



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