On being ourselves: Simone Scharbert, Marius Hulpe, Freitag, 31. 1. 2017, 19.30 Uhr

Vergangenes holt uns ein, überfordert uns, Vergangenes kann die Gegenwart im neuen Licht erscheinen lassen. Was ist eigentlich vergangen, solange wir uns mit der Sprache in die Vergangenheit zurückbewegen dürfen?

Drei Autoren haben sich poetisch auf die Frage eingelassen.

Simone Scharbert liest aus:  On being ourselves

Simone Scharbert ist 1974 in Bayern geboren, hat u.a. Literatur- und Politikwissenschaft studiert und über die Osterweiterung der EU promoviert. Schreibt und arbeitet als Dozentin für Politische Bildung in der Nähe von Köln. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften; 2017 Stipendiatin „Raniser Debüt“.

Marius Hulpe ist 1982 in Soest geboren, debütierte 2008 im Ammann Verlag mit dem Lyrikband Wiederbelebung der Lämmer. Es folgten Einmal werden wir (2013) und Süße elektrische Nacht (2014). Er ist Lehrbeauftragter der Universität Hildesheim und arbeitete als Wissenschaftslektor an der Jagiellonen Universität Krakau. Als Herausgeber publizierte er u.a. den Band Privataufnahme. Junge deutschsprachige Lyrik, zudem war er Fellow der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Seine Gedichte wurden im Rundfunk inszeniert (v.a. im WDR), mehrfach verfilmt und sind in sechs Sprachen übersetzt. Er wurde u.a. mit dem Kunstförderpreis des Landes NRW, dem LCB-Stipendium des Berliner Senats, dem Stipendium der Villa Decius Krakau und dem Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Anke Dörsam: Ich mache ein Fast auf (Prosa)

Michael-André Werner: Satirisches aus 50 Jahren
geboren 1967 in Berlin. 2000-2015 Vorsitzender des Vereins Kreatives Schreiben e.v.;2008-2014 Mitglied der Berliner Lesebühne »die Brutusmörder«; seit 2014 stellvertretender Vorsitzender VS Berlin;seit 2014 stellv. Vorsitzender Kulturwerk Berliner Schriftsteller e.v.;seit 2017 Vorstandsmitglied des Bödecker-Kreises Berlin;1992 Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur der stiftung Preußische Seehandlung; 1995 Walter-Serner-Preis1999 Reinheimer Satirelöwe2008 Literaturstipendium der Stiftung preußische Seehandlung 2012 Friedensnobelpreis (Mitinhaber)seit 2014 stellv. Vorsitzender Kulturwerk Berliner Schriftsteller e.v. ; seit 2017 Vorstandsmitglied des Bödecker-Kreises Berlin. Veröffentlichungen (in Auswahl): Schwarzfahrer 2003; Ansichten eines Klaus 2012; Kopf hoch sprach der Henker 2014; Frische Märchen extra fein 2015; Daheim und unterwegs 2016.

 

 

Matthias W.



X