Show, don’t kill & tell your darlings So. 27. 8. 2017 19 Uhr

 

Show, don’t kill & tell your darlings

In der Lesereihe „Ori-Junge Literatur in Berlin“ sind Kathrin Bach, Shida Bazyar, Alina Herbing, Tabea Hertzog und Juliana Kalnay zu Gast

Vor vier, fünf Jahren studierten die Autorinnen zusammen Literarisches Schreiben in Hildesheim. Dort arbeiteten sie an Textskizzen und Manuskriptanfängen. Mittlerweile haben einige von ihnen bereits erste Romane oder Lyrikhefte veröffentlicht. Andere arbeiten derzeit an ihrem Erstlingswerk. Nun treffen sich die Autorinnen in Berlin zu einer gemeinsamen Lesung.

Kathrin Bach, geboren 1988 in Wiesbaden, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Erhielt den 2. Preis beim Lyrikpreis München 2014 und war Finalistin beim 22. open mike. Veröffentlichungen finden sich u.a. im Jahrbuch der Lyrik 2015, in Akzente, manuskripte und Lyrik von Jetzt 3. Lebt nach einem längeren Aufenthalt in Südfrankreich nun als Buchhändlerin in Berlin. 2017 erschien ihr Lyrikdebüt Schwämme in der Parasitenpresse.

Shida Bazyar, geboren 1988 in Hermeskeil, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim, bevor sie nach Berlin zog, um ein Doppelleben zu führen. Halbtags ist sie Bildungsreferentin für junge Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Brandenburg machen, die verbleibende Zeit verbringt sie als Autorin. Für ihren Debütroman Nachts ist es leise in Teheran (Kiepenheuer & Witsch, 2016) wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Ev.-lutherischen Landeskirche Hannover, dem Bloggerpreis für Literatur und mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis ausgezeichnet.

Alina Herbing, geboren 1984 in Lübeck, aufgewachsen in Mecklenburg-Vorpommern, lebt heute in Berlin. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Greifswald, Neuere deutschsprachige Literatur in Berlin sowie Kreatives Schreiben, Kulturjournalismus und Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie war u.a. Teilnehmerin des open mike 2012 sowie des Klagenfurter Literaturkurses 2014. Im Frühjahr erschien ihr Debütroman Niemand ist bei den Kälbern (Arche Verlag).

Tabea Hertzog, geboren 1986 in Berlin. Sie studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie in Berlin sowie Kreatives Schreiben, Kulturjournalismus und Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2013 war sie für den Retzhofer Dramapreis nominiert. 2015 Stipendiatin der Nes Artist Residency in Island. 2016 nahm sie an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto Stiftung teil. Derzeit arbeitet sie als freie Fotografin in Berlin und Reykjavik und schreibt an ihrem ersten Roman.

Juliana Kálnay, geboren 1988 in Hamburg, wuchs zunächst in Köln und dann in Málaga auf. Sie studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und lebt heute in Kiel. 2016 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein, 2017 das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats. Im Frühjahr erschien ihr Debüt Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens (Verlag Klaus Wagenbach). Derzeit arbeitet sie an einer Übersetzung ihres Romans ins Spanische.

Matthias W.



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