Sukultur Lesereihe mit Mikael Vogel

„Das kollektive Keuchen und Fleuchen neigt sich allmählich dem Ende, und nicht ohne Gehässigkeit verabschieden wir uns von der kalten Jahreszeit. Doch seien wir realistisch: Ob Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die Viren und Bakterien sind allgegenwärtig. Darum lasst uns doch gleich hypochondrisch werden und ins ORi spazieren, wenn Mikael Vogel sein aktuelles Heft Ebola Global vorstellt. Sterben müssen wir schließlich sowieso alle – und soweit wir wissen, kann man sich am ehesten mit guter Literatur über die Limitation des Lebens hinwegtrösten.“ (Sukultur)

Mikael Vogel wurde 1975 in Bad Säckingen/Baden-Württemberg geboren. 1994 begann er eine ‚ausschließliche Schreibexistenz’ und seine erste Prosa Seelensturm, die er 2000 fertigstellte. Im Jahre 2001 veröffentlichte er erstmals Gedichte in der Zeitschrift manuskripte. 2002 erhielt er das Hermann-Lenz-Stipendium u. a. für seine Prosa Das Weltall fällt in sonderbar geformten Stücken.  Es folgten weitere Veröffentlichungen in den Zeitschriften Das Plateau und Prolog. 2008 erschien der Gedichtband Kassandra im Fenster, eine Zusammenarbeit mit Friederike Mayröcker und Bettina Galvagni, in der bibliophilen Reihe Lyrik aus der Offizin S. von Siegfried Höllrigl. Im Jahre 2009 arbeitete Mikael Vogel erneut mit Siegfried Höllrigl zusammen und veröffentlichte den bibliophilen Gedichtband O Wildnis Dunkelheit! Nachtgedichte.

Im März 2011 erschien sein Gedichtband Massenhaft Tiere im Berliner Verlagshaus J. Frank.[]2012 hat Friederike Mayröcker zwei Gedichte von Mikael Vogel in die Liste ihrer 25 Lieblingsgedichte aufgenommen.

Mikael Vogels aktueller Gedichtband Morphine erschien im März 2014 im Verlagshaus J. Frank. Im Frühjahr 2018 wird sein dritter im Verlagshaus Berlin veröffentlichter Gedichtband erscheinen.

Mikael Vogel lebt in Berlin

Matthias W.



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